<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0">
	<channel>
    	<title>JJ's Blog</title>
    	<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog</link>
    	<description></description>
    	<language>eng-GB</language>    	<item>
      		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 00:49:16 +0100</pubDate>
      		<title>privatsphaere.org: "Quo Vadis, Rechtsstaat"?</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/privatsphaere_org_quo_vadis_rechtsstaat</link>
      		<description>
									
&lt;p&gt;Heute &lt;a href=&quot;http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-013.html&quot;&gt;verkündet&lt;/a&gt; das Bundesverfassungsgericht das Urteil zur Online-Durchsuchung in NRW. privatsphaere.org nimmt das als Anlaß, die &lt;a href=&quot;https://privatsphaere.org/2008/02/27/quo-vadis-rechtsstaat-karlsruher-erklarung/&quot;&gt;&amp;quot;Karlsruher Erklärung&amp;quot;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; zu veröffentlichen und fragt: &amp;quot;Quo Vadis, Rechtsstaat?&amp;quot;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da werden übrigens noch Mitunterzeichner gesucht ;-) &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 00:38:07 +0100</pubDate>
      		<title>privatsphaere.org startet Umfrage zur elektronischen Gesundheitskarte</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/privatsphaere_org_startet_umfrage_zur_elektronischen_gesundheitskarte</link>
      		<description>
									Die Initiatoren von privatsphaere.org zweifeln beim größten IT-Projekt
der Welt an der Sicherheit der Patientendaten und der Sicherheit der
zentralen Infrastruktur im Hintergrund. Und die Menschen? Fühlen die
sich sicher? - und sind die Macher von privatsphaere.org einfach nur
paranoid? Mach bei der Umfrage mit unter &lt;a title=&quot;privatsphaere.org&quot; href=&quot;https://privatsphaere.org/&quot;&gt;privatsphaere.org&lt;/a&gt;!

																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 04:53:31 +0100</pubDate>
      		<title>Wolfgang Schäuble, der Karl May der Moderne?</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/wolfgang_schaeuble_der_karl_may_der_moderne</link>
      		<description>
									&lt;p&gt;Mario Sixtus bezeichnet Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble als &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/News/Technologie/Elektrischer-Reporter/_pv/_p/302762/_t/ft/_b/1357238/default.aspx/out-of-silbersee.html&quot; title=&quot;Karl May&quot;&gt;Karl May&lt;/a&gt; des 21ten Jahrhunderts&amp;quot; - ich finde, der Mario Sixtus hat Recht - und am Ende bietet er sogar noch einen Lösungsvorschlag, wie dieser Karl May der Moderne auf eine höhere Stufe der Erkenntnis gebracht werden könnte. Prädikat: lesenswert!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 02:16:29 +0100</pubDate>
      		<title>Ist dem Staat ist jedes Mittel recht?</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/ist_dem_staat_ist_jedes_mittel_recht</link>
      		<description>
									


	
	
	
	
	
	
	

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;[Hinweis: Dieser Blogeintrag gibt meine
persönliche Meinung und nicht die der FSFE wieder!]&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Am 11. September 2006 stürmt ein
Sondereinsatzkommando der Polizei mit fünfzehn Beamten in
schußsichere Westen und Maschinenpistolen das Gehöft der
Familie Lindner bei Burghausen, verhaftet den Vater, verhört ihn
5 Stunden lang. Parallel dazu wird sein Haus durchsucht – die sechs
und achtjährigen Kinder müssen Fragen beantworten, die
Mutter vor der Haustür warten. Quälende Stunden.&lt;br /&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Der Grund? Ist Herr Lindner etwa ein
islamistischer Terrorist??? Offenbar nicht: Zwei Tage vor dem Besuch
des Papstes in seinem Geburtshaus in der Nachbargemeinde Marktl am
Inn wurde eben dieses Haus mit Farbe bespritzt! Und der Vater hatte
im Wartezimmer beim Arzt geäußert, „daß die 40
Millionen, die der Papstbesuch kostet, besser hätten verwendet
werden können“, wie das MDR Magazin Fakt &lt;a href=&quot;http://www.mdr.de/fakt/5039319.html&quot;&gt;berichtet&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Ich frage mich:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Ist ein derartiges
	Sondereinsatzkommando ein adäquates Mittel, um Schmierereien an
	Hauswänden nachzugehen? Ist es verhältnismäßig
	einen Mann mit einer Maschinenpistole zu bedrohen und vor den Augen
	seiner kleinen Kinder abzuführen, weil er womöglich ein
	Haus verschmiert hat? Gibt es einen Grund, die Mutter aus dem Haus
	auszusperren, um dann anschließend die Bude stundenlang
	unbehelligt auf den Kopf stellen zu können und die Kinder dabei
	auszuhorchen?&lt;/p&gt;
	&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Noch viel schlimmer: Müssen
	wir heute (schon wieder!!) mit Denuntiation rechnen, wenn wir in der
	Öffentlichkeit unserer Meinung Ausdruck verleihen? Solche
	Horrorgeschichten kenne ich noch von meiner Großmutter und
	dachte, wir hätten diese Zeiten ein für alle mal hinter
	uns!!&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Ach ja – als Frau Lindner dann sagte,
daß sie mit den Nerven fertig sei und nicht mehr könnte,
bekam sie zu hören, daß genau das das Ziel sei: Die Menschen in
einen Schockzustand zu versetzen, in dem sie dann womöglich
Dinge sagen, die sie sonst eher verschweigen würden... Wegen
Schmierereien an einer Hauswand werden unschuldige Menschen und sogar
kleine Kinder in einen Schockzustand gesetzt!!&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Das erinnert mich an das Verhalten des
Bundeskriminalamts im Fall von &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/94714&quot;&gt;Andrej
H.&lt;/a&gt;: Der Wissenschaftler verwendet in seinen Veröffentlichungen
das gleiche Vokabular wie eine terroristische Vereinigung. Grund
genug ihn wochenlang zu inhaftieren.&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Jetzt stelle ich mir grade vor, welche
gigantischen Möglichkeiten die Strafverfolgungsbehörden mit
der Verknüpfung der Daten aus Genomdatenbanken, der
Mautdatenbank, der Vorratsdatenspeicherung, Bankkonten, Maut,
Straßenkontrollen, Buchungsdaten von Flügen etc zur
Verfügung haben – da werden dann noch ganz andere subversive
Elemente zu Tage gefördert!!&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Zu guter letzt noch ein weiteres
&lt;a href=&quot;http://www.mdr.de/fakt/5039509.html&quot;&gt;Schmankerl&lt;/a&gt; aus
Berliner Irrenhäusern: Da existiert seit 2004 ein neues
Meldegesetz, das keine Unterschrift eines Vermieters oder einen
Mietvertrag voraussetzt, um sich beim Einwohnermeldeamt registrieren
zu lassen. Dadurch entsteht eine Lücke: Kriminelle Banden melden
sich wahllos irgendwo an, erschwindeln sich damit eine Scheckkarte
bei gutgläubigen Banken und schließen dann irgendwelche
Verträge mit gutgläubigen Händlern ab. Die sind ihre
Ware auf Pump los, bekommen aber nie Geld. Und auch hier hat die
Polizei wieder Grund (diesmal nachts um drei!), Wohnungen zu stürmen!&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Was lernen wir daraus? 
&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Datenspuren vermeiden! – nicht
	nur medizinische, sondern auch im Wartezimmer.&lt;/p&gt;
	&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Wenn die Menschen nicht selbst
	einen Anlaß liefern, weshalb der Staat sie terrorisieren kann,
	dann hilft der Staat eben ein wenig nach!&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;Irgendwie habe ich den Eindruck, dieses System gerät derzeit aus den Fugen. Wer entscheidet denn eigentlich, ab wann das &lt;a title=&quot;Recht auf Widerstand&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Widerstandsrecht&quot;&gt;Recht auf Widerstand&lt;/a&gt; gegeben ist?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;[Hinweis: Dieser Blogeintrag gibt meine
persönliche Meinung und nicht die der FSFE wieder!]&lt;/p&gt;


																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 00:53:14 +0100</pubDate>
      		<title>A Marketing Campaign For GNU/Linux called "Vista"</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/a_marketing_campaign_for_gnu_linux_called_vista</link>
      		<description>
									It seems 44 percent of the businesses are scared to migrate to MS Vista. - And consider deploying GNU/Linux instead. Can we conclude that the Redmond based giant started the biggest marketing campaign for GNU/Linux? Get the facts &lt;a href=&quot;http://www.desktoplinux.com/news/NS5118924882.html&quot; title=&quot;here&quot;&gt;here&lt;/a&gt;.&amp;nbsp;

																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 00:33:13 +0100</pubDate>
      		<title>"Ich habe doch nichts zu verbergen!"</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/ich_habe_doch_nichts_zu_verbergen</link>
      		<description>
									
&lt;p&gt;Menschen, die so leichtfertig ihre Privatsphäre aufgeben, sollten &lt;strong&gt;dringend&lt;/strong&gt; diese (vielleicht garnicht so fiktive) &lt;a title=&quot;Geschichte&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.die-krankheitskarte.de/index.php?/archives/137-The-Ballad-of-Joe-Kuhl.html#c71&quot;&gt;Geschichte&lt;/a&gt; lesen!&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 10:55:32 +0100</pubDate>
      		<title>Microsoft Tax Illegal</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/microsoft_tax_illegal</link>
      		<description>
									
Not only in France but also in Italy PC buyers can claim for reimbursement if they don't want to use the preinstalled Windows. These are the results of &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/english/newsticker/news/98106&quot;&gt;judgements&lt;/a&gt; against the hardware manufacturers HP and Acer. In Germany there is no equivalent judgement known but the daily &lt;em&gt;Süddeutsche Zeitung&lt;/em&gt; &lt;a title=&quot;reported&quot; href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/219/134960/2/&quot;&gt;reported&lt;/a&gt; that Dell credited a customer the amount of 78 Euro who replaced Windows with GNU/Linux.&lt;br /&gt; 
																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 13:42:19 +0100</pubDate>
      		<title>Onlinedurchsuchung - Freiheit für Keinen?</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/onlinedurchsuchung_freiheit_fuer_keinen</link>
      		<description>
									
Freiheit für keinen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Georg Paul Hefty ist in &amp;quot;Neu nachdenken&amp;quot; in der FAZ vom 10. September der Meinung, es sei angesichts des Terrorismus erträglich, die Freiheit der Bürger per Bundestrojaner einzuschränken. Wie so viele fällt er damit dem Schäubleschem Populismus anheim: Schäuble verschweigt der Öffentlichkeit, dass seine Onlinedurchsuchung unsichere Softwaresysteme voraussetzt. Nun ist beispielsweise das Auswärtige Amt sehr stolz darauf, dass seine komplexen IT-Systeme auf der Basis Freier Software im Inland wie  auch in den zahlreichen Botschaften nicht von chinesischen Gaunern ausgespäht werden konnten. Wenn es aber die Chinesen nicht können, kann es Schäuble auch nicht. Das bedeutet: Der Staat unterliegt einem Zielkonflikt - entweder Freiheit für alle oder für keinen. Sollte sich nun der Staat für Letzteres entschließen, müsste er wohl freie Software generell und im Speziellen jegliche Art von Verschlüsselungswerkzeugen verbieten. Das allerdings wird nicht nur dem Auswärtigen Amt, sondern auch der deutschen Wirtschaft  schaden, die permanent mit Industriespionage zu kämpfen hat. Hinzu kommt: Die Terroristen von heute können nicht nur mit Sprengstoffen gut umgehen, sondern haben häufig - wie beispielsweise die Attentäter vom 11. September - ein technisches Studium absolviert. Sie sind insofern im Umgang mit Software gut gerüstet, wissen also genau, wie sie entsprechende Fallen umgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wirkt, als ob Schäuble den Terrorismus als Vehikel benutzt, um die breite Masse des Volkes auszuspähen. Zusätzliche Sicherheit jedenfalls wird er so nicht erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joachim Jakobs, Free Software&lt;br /&gt;Foundation Europe, Düsseldorf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;veröffentlicht in &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/p/RubC6C1D9BA1F0E496392BF3909F2E548CF/Dx1~E65074576e63d0d5e9a46c00e93d7699c~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot; title=&quot;F.A.Z., 12.10.2007, Nr. 237 / Seite 13&quot;&gt;F.A.Z., 12.10.2007, Nr. 237 / Seite 13&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;

																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 16:34:09 +0200</pubDate>
      		<title>GEZ will Meinungsfreiheit abschaffen</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/gez_will_meinungsfreiheit_abschaffen</link>
      		<description>
									
&lt;p&gt;Ich dachte bislang, ich würde die wichtigsten Tricks und Kniffe (z.B. Softwarepatente, &lt;a href=&quot;www.drm.info&quot;&gt;DRM&lt;/a&gt;) kennen, mit denen die (Meinungs-) Freiheit der Menschen in der Informationsgesellschaft beseitigt werden soll. Zu meinem Entsetzen mußte ich eben erkennen, wie unglaublich naiv ich war!&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Akademie.de hat offenbar über die &lt;a href=&quot;http://www.gez.de/&quot;&gt;GEZ&lt;/a&gt; berichtet und dabei Vokabeln verwandt wie: &lt;strong&gt;&amp;quot;GEZ-Gebühren&amp;quot;&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;&amp;quot;PC-Gebühr&amp;quot;&lt;/strong&gt;,  &lt;strong&gt;&amp;quot;Gebührenfahnder&amp;quot;&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;&amp;quot;GEZ-Anmeldung&amp;quot;&lt;/strong&gt; oder &lt;strong&gt;&amp;quot;GEZ-Abmeldung&amp;quot;. &lt;/strong&gt;Dieses Vokabular paßt den halbstaatlichen Gebühreneintreibern nicht. Sie hätten lieber gehört: &lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;- gesetzliche Rundfunkgebühren &lt;/em&gt;(statt GEZ Gebühren)&lt;em&gt;, &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;- &amp;quot;gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte&amp;quot;&lt;/em&gt; (statt &amp;quot;PC-Gebühr&amp;quot;)&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;- B&lt;em&gt;eauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten oder Rundfunkgebührenbeauftragten &lt;/em&gt;(statt Gebührenfahnder)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt stehen 30 Begriffe für die GEZ auf dem Index. Um ihrem Wunsch Nachdruck zu verleihen, hat die GEZ Akademie.de abgemahnt und für die Zukunft &amp;quot;für jede weitere öffentliche Verwendung eines Verbotsworts &lt;strong&gt;5.100 Euro&amp;quot; &lt;/strong&gt;Strafgeld in Aussicht gestellt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für den Fall, daß Akademie.de sich weigern sollte, die Unterlassungserklärung zu unterschreiben, hat die GEZ mit einer Klage gedroht. Akademie.de hat sich bis auf weiteres zur &amp;quot;G€Z freien Zone&amp;quot; erklärt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sollte sich die GEZ mit diesem Anspruch durchsetzen, wäre das ein massiver Eingriff in die Meinungsfreiheit, denn Texte mit einer so aufgedunsenen Sprache schreiben oder lesen zu müssen, ist wohl bestenfalls als Zumutung zu bezeichnen. Zeitungen und Onlinemedien wären genauso spannend wie das Zentralorgan der ehemaligen SED. In der Konsequenz würden wohl diese Themen künftig einfach unterbleiben - was ja vermutlich auch Sinn und Zweck des Unterfangens ist. Zudem würde dieses Beispiel wohl schnell Schule machen und alle möglichen Firmen würden versuchen, Inhalten on- wie offline ihren Stempel aufzudrücken. Adieu Meinungs- und Pressefreiheit!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Die Öffentlich Rechtlichen Rundfunkanstalten sind gut beraten, ihren allzu aktiven &lt;a href=&quot;http://www.lustigestories.de/stories/gez.php&quot;&gt;Schergen&lt;/a&gt; in diesem Bereich mal ganz fix das Handwerk zu legen - die Zauberlehrlinge könnten nämlich Geister wecken, die kaum mehr einzufangen sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu bedenken ist allerdings auch ein Hinweis der &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2737FBAC14EE4445B026C445F1211CAD~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed&quot;&gt;FAZ&lt;/a&gt;: &amp;quot;&lt;span class=&quot;dunkelgrau fs-12 lh-16&quot;&gt;Bis diese Frage geklärt ist,
könnte der Imageschaden der GEZ durch die Abmahnung um einiges größer
werden als durch sämtliche Artikel auf Akademie.de.&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 12:27:35 +0200</pubDate>
      		<title>Chinesen müssen Hackerparagraphen achten!</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/chinesen_muessen_hackerparagraphen_achten</link>
      		<description>
									&lt;div class=&quot;attribute-message&quot;&gt;
           


	
	
	
	
	
	
	
	

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Lieber Herr Dr. Schäuble,&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;seit Monaten rätseln die Menschen
mit informationstechnischem Sachverstand (zu denen Sie ja offenbar
nach eigener Aussage &lt;a href=&quot;http://www.wirtschaftspresse.biz/pshb?fn=relhbi&amp;amp;sfn=buildhbi&amp;amp;bmc=biz_cn_detailsuche&amp;amp;bmc=biz_cn_archiv_artikel&amp;amp;dk=2&amp;amp;strucid=0&amp;amp;pageid=0&amp;amp;SH=01b3223e28d4cb7aa323d6b6eacb9c&amp;amp;depot=0&quot;&gt;nicht&lt;/a&gt;
gehören) inzwischen, wie das da jetzt genau mit der
Online-Durchsuchung funktionieren soll. Angesichts der erheblichen
&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/94430&quot;&gt;Probleme&lt;/a&gt;
legt Ihr Haus offenbar ein sicherheitstechnisches Sendepäuschen
ein, und das ist gut so. - Wenigstens solange, bis alle technischen
Fragen einwandfrei geklärt sind.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Immerhin eine Frage ist seit gestern
geklärt: Sie unterliegen offenbar dem Irrtum, daß alle
Rechner in diesem Land derart schlecht gesichert sind, wie
“zahlreiche Computer in Bundesministerien”  (so der &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,501954,00.html&quot;&gt;Spiegel&lt;/a&gt;),
die von China aus mit Spionageprogrammen infiziert wurden. Wenigstens
scheint es, als ob die Bundesrepublik Glück im Unglück
hatte: Der Abfluß von 160 Gigabyte Daten konnte verhindert
werden. Wie groß der nicht zu verhindernde Abfluß war,
wurde allerdings nicht mitgeteilt.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Was die Frage der Sicherheit auf
Anwendungsrechnern angeht, so kann ich kann Ihnen versichern: Es gibt
noch sichere Computer als die der Bundesregierung und auf einigen
Computern in diesem Land ist  seit Jahren noch &lt;a href=&quot;http://www.germany.fsfeurope.org/documents/freesoftware.de.html&quot;&gt;Freie
Software&lt;/a&gt; installiert - gerade GNU/Linux steht in dem Geruch,
weniger anfällig für digitales Ungeziefer zu sein wie das
proprietäre Windows. Die neueren Versionen einer Reihe von
GNU/Linux-Distributionen sind sogar mit Unterstützung des
US-Amerikanischen Nachrichtendienstes &lt;a href=&quot;http://www.nsa.gov/&quot;&gt;NSA&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/SELinux&quot;&gt;gehärtet&lt;/a&gt;
worden.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Aber selbst für eingefleischte
Windows-Nutzer besteht Hoffnung und die heißt “&lt;a href=&quot;http://bsi.customer.ktit.de/produkte/boss/boss2/doc/boss.html#ueber_boss&quot;&gt;BOSS&lt;/a&gt;”
- eine Freie Software zur “&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/BSI_OSS_Security_Suite&quot;&gt;Sicherheitsüberprüfung&lt;/a&gt;
von Systemen in Netzwerken”, wie Wikipedia weiß. Übrigens:
BOSS wird von Ihrem “outgesourcten” Sachverstand  im &lt;a href=&quot;http://www.bsi.de/&quot;&gt;BSI&lt;/a&gt;
zur Verfügung gestellt. (Apropos BSI: Bis heute Abend 18.00 können Sie
sich&amp;nbsp; richtig im realen Leben informieren. Das Bundesinnenministerium
hat nämlich Tag der Offenen Tür und das BSI stellt sich da auch &lt;a href=&quot;http://www.bsi.de/presse/pressinf/170807_tagdotdbr.htm&quot;&gt;vor&lt;/a&gt;. Vielleicht wäre das ja mal ein spannendes Ereignis - Aktionismus trifft auf Sachverstand!) Richtig dumm ist natürlich, daß
die Bundesregierung qua “&lt;a href=&quot;http://www.bmj.de/files/-/1317/RegE%20Computerkriminalit%E4t.pdf&quot;&gt;Hackerparagraphen&lt;/a&gt;”
keine Sicherheitsberater mehr beauftragen &lt;a href=&quot;http://www.e-recht24.de/news/strafrecht/567.html&quot;&gt;darf&lt;/a&gt;,
um die  digitalen Löcher im elektronischen Rückgrat der
Bundesrepublik zu stopfen. Und noch dümmer, daß die
chinesische Regierung offenbar keinerlei Respekt vor diesem
Hackerparagraphen hat. Frau Merkel sollte diesen Respekt bei ihrem Besuch&amp;nbsp; in China dieser Tage kompromißlos einfordern.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Mit freundlichen Grüßen&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Joachim Jakobs&lt;/p&gt;


        &lt;/div&gt;

																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Fri, 17 Aug 2007 14:41:46 +0200</pubDate>
      		<title>OOXML - Sind Standards eine Frage des Preises?</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/ooxml_sind_standards_eine_frage_des_preises</link>
      		<description>
									
&lt;div class=&quot;attribute-message&quot;&gt;
           &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/open/news/meldung/94487&quot;&gt;“&lt;font face=&quot;times, serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span&gt;Warnungen
vor Patentproblemen mit Microsofts OpenXML”&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;font size=&quot;4&quot; face=&quot;times, serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;, &lt;a href=&quot;http://computerzeitung.de/themen/anwendungen/article.html?thes=&amp;amp;art=/articles/2007035/31188870_ha_CZ.html&quot;&gt;“&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://computerzeitung.de/themen/anwendungen/article.html?thes=&amp;amp;art=/articles/2007035/31188870_ha_CZ.html&quot;&gt;Schwerer
Rückschlag für Microsoft beim Dokument-Standard”&lt;/a&gt;,
“&lt;a href=&quot;http://www.golem.de/0708/54166.html&quot;&gt;Microsofts Office
Open XML: Heftiger Gegenwind aus China” &lt;/a&gt;&lt;/font&gt;- wenn es nach den
Medien ginge, dann hätte Microsoft den Kampf um die
Standardisierung seines Dateiformats wohl schon verloren.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;4&quot; face=&quot;times, serif&quot;&gt; Aber die
Medien sind nun mal nicht stimmberechtigt, tragen allenfalls zum
Stimmungsbild bei, indem sie die Mogelpackung aus Redmond &lt;a href=&quot;http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/133/id/288808/fm/0/SH/0/depot/0/&quot;&gt;enttarnen&lt;/a&gt;.
&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;
&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;times, serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span&gt;Richtig
schmerzhaft dürften allerdings die Nachrichten aus den
Standardisierungsgremien selbst sein: Die US-Amerikanische
Standardisierungskommission &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/94255&quot;&gt;versagt&lt;/a&gt;
Microsoft die Unterstützung, die Regierung in Peking hat eine
&lt;a href=&quot;http://news.xinhuanet.com/english/2007-08/13/content_6523467.htm&quot;&gt;negative
Empfehlung&lt;/a&gt; erhalten und Südafrika &lt;a href=&quot;http://www.pro-linux.de/news/2007/11471.html&quot;&gt;verweigert&lt;/a&gt; dem Softwaremulti
ebenfalls die Gefolgschaft. &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;times, serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span&gt;Interessant
ist, was sich hinter den Kulissen tut: In den USA wuchs das
entscheidende Gremium vor der Entscheidung um 19 auf 26 Mitglieder.
Spannenderweise handelt es sich bei den Neumitgliedern vorwiegend um
Microsoft &lt;a href=&quot;http://www.pro-linux.de/news/2007/11459.html&quot;&gt;Partner&lt;/a&gt;.
Am Ergebnis der Abstimmung hat das glücklicherweise nichts
geändert. Und auch in Italien kann sich die
Standardisierungsorganisation heute über 83 statt bisher 5
Mitglieder freuen. Doch auch hier fing sich der Konzern in der Abstimmung eine Schlappe
ein. &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;times, serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span&gt;Merkwürdiges
gibt es aus Portugal zu berichten: Da führt ein Microsoft
Vertreter den &lt;a href=&quot;http://boycottnovell.com/2007/07/16/iso-hoax/&quot;&gt;Vorsitz&lt;/a&gt;
der “Technischen Kommission” und verweigert den Vertretern von
SUN und IBM die Beteiligung an der Veranstaltung. Begründung: Es
gäbe zu wenig Platz in dem Raum!&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;times, serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span&gt;Merkwürdig
kommt mir auch eine eMail von &lt;a href=&quot;http://www.martina-krogmann.de/index.asp?Cat=4&amp;amp;Sub=1&amp;amp;Inc=infothek/allgemein.asp&amp;amp;ID=1179&amp;amp;Suchanfrage=&amp;amp;Table=&quot;&gt;Dr. Martina Krogmann&lt;/a&gt; - ihres Zeichens
parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU
Bundestagsfraktion - vor:&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;



&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;“&lt;font face=&quot;times, serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span&gt;Wenn
sich die /Freie/ und /Open Source Software/-Bewegung durch ihre
selbst gewählten
Vertriebsmodelle einschränkt oder behindert, weil jegliche Arten von
Patenten und Lizenzanforderungen pauschal abgelehnt werden, dann
handelt es
sich vornehmlich um ein internes Problem dieser Bewegung. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;times, serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span&gt;Solch
eine dogmatische Einstellung zu verallgemeinern kann kaum zielführend sein,
wenn es darum geht, einen entwicklungsoffenen und
technologieneutralen Wettbewerb
zu fördern. Wenn
wir von vornherein alle Standards ausschließen, die in
irgendeiner Form Patente
oder Lizenzanforderungen enthalten - seien sie auch noch so fair und diskriminierungsfrei
gestaltet - dann beschränken wir schlichtweg unsere Möglichkeiten.
&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;times, serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span&gt;Es ist ja keineswegs garantiert, dass immer und für jeden Anwendungsbereich
ein qualitativ gleichwertiger Standard verfügbar ist, der auch
Ihre Definition von „offen“ erfüllt. Wenn es einen gibt –
umso besser!” &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;










&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;times, serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;span&gt;Ich
hoffe, daß Frau Dr. Krogmann in dieser Angelegenheit als
Mitglied des Deutschen Bundestages ausschließlich ihrem
Gewissen verpflichtet ist. In diesem Fall bestünde wenigstens
noch Hoffnung, daß sie erkennt, was einen Offenen
Standard tatsächlich ausmacht.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;

        &lt;/div&gt;

																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 22:01:42 +0200</pubDate>
      		<title>Mit Ökostrom Kosten senken?</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/mit_oekostrom_kosten_senken</link>
      		<description>
									&lt;div class=&quot;attribute-message&quot;&gt;
           
&lt;p&gt;Seit Jahren sympathisiere ich mit Ökostrom. Volkswirtschaftlich
scheint er mir einfach sinnvoll, weil er keine &amp;quot;externen Effekte&amp;quot; -
weder Atommüll noch Kohlendioxidemmissionen - nach sich zieht, mit
denen vor allem künftige Generationen zu kämpfen haben werden. Wenn der
Ökostrom nur nicht so schrecklich teuer wäre!! &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am letzten Montag hatte ich ein &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/sendungen/0,,OID7160490_VID7160798_RESreal256_PLYinternal_NAV_,00.html&quot;&gt;Schlüsselerlebnis&lt;/a&gt; und habe mich anschließend bei &lt;a href=&quot;../../../fellows/jj/jj_s_blog/www.lichtblick.de&quot;&gt;LichtBlick&lt;/a&gt; informiert. Deren Informationen trafen auch prompt ein - übrigens wenige Tage nach der Rechnung meines aktuellen &lt;a href=&quot;http://www.pfalzwerke.de/&quot;&gt;Anbieters&lt;/a&gt;! &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und
soeben wollte ich wissen, was ich mir denn mein gutes Gewissen
zusätzlich monatlich kosten lassen müsste. Das ging sehr einfach, weil
ich das &lt;a href=&quot;http://www.lichtblick.de/privatkunden/preise.php?lbid=SMODvLuM1qcn&amp;amp;v=7&amp;amp;&quot;&gt;Preismodell&lt;/a&gt; von LichtBlick auf Anhieb verstanden habe:&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;table cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot; bgcolor=&quot;#f4f5d9&quot; style=&quot;border-top: 1px solid rgb(181, 181, 0); border-left: 1px solid rgb(181, 181, 0);&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;205&quot; height=&quot;20&quot; style=&quot;border-right: 1px solid rgb(181, 181, 0); border-bottom: 1px solid rgb(181, 181, 0); font-size: 12px; padding-left: 15px; padding-top: 2px; padding-bottom: 2px;&quot; class=&quot;NormalText&quot;&gt;
					&lt;br /&gt;&lt;/td&gt;
					&lt;td width=&quot;186&quot; style=&quot;border-right: 1px solid rgb(181, 181, 0); border-bottom: 1px solid rgb(181, 181, 0); font-size: 12px; padding-left: 15px; padding-top: 2px; padding-bottom: 2px;&quot; class=&quot;NormalText&quot;&gt;
						&lt;strong&gt;Preis (brutto)&lt;/strong&gt;
					&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;
				&lt;tr&gt;
					&lt;td height=&quot;20&quot; style=&quot;border-right: 1px solid rgb(181, 181, 0); border-bottom: 1px solid rgb(181, 181, 0); font-size: 12px; padding-left: 15px; padding-top: 2px; padding-bottom: 2px;&quot; class=&quot;NormalText&quot;&gt;
						Kilowattstundenpreis	
					&lt;/td&gt;
					&lt;td style=&quot;border-right: 1px solid rgb(181, 181, 0); border-bottom: 1px solid rgb(181, 181, 0); font-size: 12px; padding-left: 15px; padding-top: 2px; padding-bottom: 2px;&quot; class=&quot;NormalText&quot;&gt;
						18,98 Cent/kWh
					&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;
				&lt;tr&gt;
					&lt;td height=&quot;20&quot; style=&quot;border-right: 1px solid rgb(181, 181, 0); border-bottom: 1px solid rgb(181, 181, 0); font-size: 12px; padding-left: 15px; padding-top: 2px; padding-bottom: 2px;&quot; class=&quot;NormalText&quot;&gt;
						Grundpreis
					&lt;/td&gt;
					&lt;td style=&quot;border-right: 1px solid rgb(181, 181, 0); border-bottom: 1px solid rgb(181, 181, 0); font-size: 12px; padding-left: 15px; padding-top: 2px; padding-bottom: 2px;&quot; class=&quot;NormalText&quot;&gt;
						7,08 Euro/Monat&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;p&gt;
(Das meines bisherigen Anbieters habe ich bis heute nicht kapiert! -
gehört es womöglich zur Politik, dem Kunden zu verschleiern, wo das
Geld hingeht?):&amp;nbsp; Das unglaubliche Ergebnis:&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mit LichtBlick hätte ich im vergangenen Jahr 3,62 Euro gespart!!!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;Das
muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Diese Blutsauger kassieren
seit Bestehen der Republik Steuergeld für die Entwicklung höchst
zweifelhafter Techniken, die uns die Luft verpestet oder noch schlimmer
die Welt für hunderttausende von Jahren belastet (natürlich ebenfalls
auf &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/politik/deutschland/atommuelllager_nid_36823.html&quot;&gt;Steuerzahlerkosten&lt;/a&gt;!!),
jammern in einer Tour, wie der arme Verbraucher bei dem beschlossenen
Atomausstieg noch mehr belastet wird (im trauten Chor mit&amp;nbsp; dem DIHK und
CDU/CSU btw! - siehe Schlüsselerlebnis!)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Thema Versorgungs-&amp;quot;Sicherheit&amp;quot; möchte ich noch auf diesen &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/sendungen/0,,OID7189702_VID7189892_RESreal256_PLYinternal_NAV_,00.html&quot;&gt;Film&lt;/a&gt; hinweisen. Es graut mir, wenn diese Mafia den Begriff &amp;quot;Sicherheit&amp;quot; auch nur in den Mund nimmt!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nochmal
zum Thema Kosten des Ökostroms: Der kann um so günstiger werden, je
mehr Leute wechseln. Also Leute: Laßt Euch nicht aufhalten und spart
mit Ökostrom! &lt;/p&gt;
        &lt;/div&gt;

																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Sat, 14 Jul 2007 17:28:35 +0200</pubDate>
      		<title>Freie Software - die Hefe für die Innovation</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/freie_software_die_hefe_fuer_die_innovation</link>
      		<description>
									
           
Kinder sind von Natur aus neugierig und
entwickeln spielerisch ihre Kreativität - und so werden aus
Alltagsgegenständen ganz fix Mama, Papa &amp;amp; Kind oder
Mondlandebasen. Diese Phantasie zu wecken, sollte das Ziel ihrer
Eltern und Lehrer sein. Spielzeug, das mit hunderterlei Funktionen
und womöglich gar noch Ton, Bild und Video daherkommt, wird
diesem Anspruch nicht gerecht. Die kindliche Phantasie wird von der
Perfektion regelrecht &amp;quot;erschlagen&amp;quot;. In der Sprache der Waldorf-Pädagogik liest sich das &lt;a href=&quot;http://www.freunde-waldorf.de/info/publikation/ww/1/grundlagen/&quot;&gt;so&lt;/a&gt;:
&amp;quot;Das natürlich Einfache und
Ursprüngliche, auch in Form von Spielzeugen, regt die phantasievolle Eigentätigkeit
bedeutend besser an als die technisch perfekte Umgebung.&amp;quot;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Ähnliche Prinzipien gelten
vermutlich auch für den EDV Untericht: Der Schüler sollte
verstehen, wie ein Computer funktioniert. Das Detailwissen, welche
Funktion hinter welchem Icon verborgen ist, ist nachrangig. Viel
wichtiger scheint es zu sein, daß der Schüler erlernt,
deren Sinn oder Unsinn zu erkennen, es auf seine persönlichen
Bedürfnisse anzupassen, eigene Funktionen zu schreiben oder gar
selbst eigene Programme zu entwickeln und diese zur Kooperation mit
anderen Programmen zu bewegen. Das geht aber am besten auf Basis
&lt;a href=&quot;http://www.germany.fsfeurope.org/documents/freesoftware.de.html&quot;&gt;Freier
Software&lt;/a&gt;. 
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Schnellere Fehlerbehebung,
Rechtssicherheit und der Kostenfaktor waren für das Österreichische Gymnasium &lt;a href=&quot;http://www.bg-kremszeile.ac.at/&quot;&gt;Rechte
Kremszeile&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.noen.at/redaktion/schulp-krems/article.asp?Text=232642&amp;amp;cat=888&quot;&gt;ausschlaggebend&lt;/a&gt;,
um ab nächstem Schuljahr ausschließlich auf Freie Software
zu setzen. Derzeit wird ein &amp;quot;auf Debian basierendes
Live-/Install-System mit minimalen Systemanforderungen&amp;quot; (so
Projektinitiator Rene Schwarzinger) speziell auf die Bedürfnisse
dieser Schule zugeschnitten und soll dann - völlig legal - an
Schüler und Eltern “verteilt” werden - ein Graus für
diejenigen, die den geistigen &lt;a href=&quot;http://www.polixea-portal.de/index.php/Main/Artikel/id/165875/name/IPRED+2+-+Haftbefehl+f%FCr+Apples+CEO+Steve+Jobs/n1/Meinungen/Dossier/1/Dossierid/163208/Dossiername/Zukunft+der+virtuellen+Welten/kapitel/165378/b2/Bildung+&amp;amp;+Kultur/n1/Themen/n2/BildungKultur&quot;&gt;Irrtum&lt;/a&gt;
 - aka “geistiges Eigentum - zum Fetisch erhoben haben.
Schwarzinger's Bruder Christian &lt;a href=&quot;http://fsfe.org/en/fellows/christian_schwarzinger/free_software_in_schools/free_software_academy&quot;&gt;beschreibt&lt;/a&gt;
sehr schön, wie im Osten Österreichs künftig
kooperativ gelernt werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Die Österreicher sind aber
keineswegs die Ersten, die neue Wege gehen. Erfahrung hat man zum
Beispiel im italienischen &lt;a href=&quot;http://www.fuss.bz.it/willkommen-bei-fuss&quot;&gt;Bozen&lt;/a&gt;
gesammelt: &amp;quot;Free Upgrade Southtyrol's Schools (FUSS) ist ein vom
Europäischen Sozialfonds finanziertes Projekt, das die
Informatiksysteme aller italienischsprachigen Schulen der Autonomen
Provinz Bozen aktualisiert hat. Herstellerspezifische Software ist
mit der freien Distribution von GNU/Linux FUSS Soledad ersetzt
worden, die innerhalb des Projektes entwickelt und mit freier Lizenz
(GNU GPL  - GNU General Public License) ausgestellt worden ist.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Jenseits von Technik und Lizenzen
scheint der Aufbruch für Südtirol auch eine kulturelle
Bedeutung zu haben: &amp;quot;Gemäß dieser Entscheidung wird
die Software, die an den Schulen verwendet wird, an Schüler,
Lehrer und Familien verteilt, um auf diese Weise einen kulturellen
Zugang zur Informatik zu schaffen, der auf teilen und verbreiten des
Wissens aller basiert.&amp;quot; - &amp;quot;Wissen teilen und verbreiten&amp;quot;
- nicht umsonst wurde Freie Software von der UNESCO als Teil des
&lt;a href=&quot;http://www.unesco.org/cgi-bin/webworld/portal_freesoftware/cgi/page.cgi?d=1&quot;&gt;Weltkulturerbes&lt;/a&gt;
anerkannt; - was für eine souveräne Geisteshaltung im
Vergleich zu der von so einigen &lt;a href=&quot;http://www.bitkom.de/45013_44993.aspx&quot;&gt;Industrielobbyisten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;




&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Die &lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1a/Locator_map_of_Extremadura.png&quot;&gt;Extremadura&lt;/a&gt;
ist eine der 17 autonomen Gemeinschaften von Spanien. Und die
Extremadura ist ein weltweites Vorbild: Denn hier wurde zum ersten
Mal die Entwicklung Freier Software mit regionalem Kulturbezug
gefördert - So &lt;a href=&quot;http://www.iosn.net/government/case-studies/extremadura/view?set_language=fr&quot;&gt;glaubt&lt;/a&gt;
man jedenfalls in der Spanischen Provinz. GNU/&lt;a href=&quot;http://www.linex.org/&quot;&gt;Linex&lt;/a&gt;
heißt das Ergebnis und basiert auf &lt;a href=&quot;http://www.debian.org/&quot;&gt;Debian&lt;/a&gt;
mit &lt;a href=&quot;http://www.gnome.org/press/releases/extremadura.html&quot;&gt;Gnome&lt;/a&gt;-Oberfläche.
Die Ergebnisse dieser Förderung jedenfalls können sich
sehen lassen: 200.000 Schüler und ihre Lehrer haben 80.000
Rechner mit Freier Software zur Verfügung und sind untereinander
vernetzt, in der öffentlichen Verwaltung stehen weitere 70.000 Computer, Hinzu
kommen öffentliche Bibliotheken, der TÜV, das Gesundheitswesen und
öffentliche Computerterminals bis ins letzte Dorf. 820.000 Anwender
wurden seit 1998
im Umgang mit Freier Software geschult. &lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;




&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;1998 war das Schicksalsjahr, in dem das
damalige &amp;quot;Armenhaus&amp;quot; Spaniens die Grundsatzentscheidung
fällte, den Anschluß ans Informationszeitalter zu finden.
Inzwischen sind die Extremaduren überzeugt, das Richtige getan
zu haben: Hätten sie das gleiche Ergebnis in den Schulen mit
proprietärer Software erzielen wollen, hätten sie 30
Millionen Euro mehr ausgeben müssen, 60 Millionen sind auf diese
Weise in der gesamten Verwaltung &lt;a href=&quot;http://www.oecd.org/dataoecd/22/60/37620062.pdf&quot;&gt;gespart&lt;/a&gt;
worden - und - zu allem Überfluß wäre dieses Geld
vermutlich auf ausländische Konten geflossen, stünde also
der regionalen Wirtschaft nicht mehr zur Verfügung. Tatsächlich
hat ein Mittelständler aus der Region das Geschäft gemacht.
Die Arbeitslosigkeit in der Provinz hat sich zwischen 1998 und 2006 von 22 Prozent auf 14 Prozent
reduziert. Die Schüler benutzen zu Hause und später im Beruf die gleiche
Software, die sie früher schon erlernt haben. Und über Nacht nutzt die europäische
Organisation für die Kernforschung (CERN) die Kraft der 80.000 vernetzten
Schulcomputer in 800 Schulen.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&amp;quot;Vernetzen&amp;quot; scheint überhaupt
ein wichtiges Stichwort zu sein: Es sei wichtig, im Moment
Verbindungen und Kontakte zwischen den Partnern herzustellen, um die
&amp;quot;Innovation durch Teilung&amp;quot; zu forcieren. Das war der Grund
für die Entwicklung des &amp;quot;Iberoamerican Network for Free
Knowledge&amp;quot;. Unter dieser Überschrift könnte auch die
Kooperation mit &lt;a href=&quot;http://www.skolelinux.de/&quot;&gt;Skolelinux&lt;/a&gt;
stehen:  Die in Norwegen gestartete Entwicklung ist heute die
Debian-Edu Distribution. GNU/Linex wird sich diesem internationalen
Projekt in 2008 anschließen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;In Deutschland werden erste Gehversuche
Richtung Freiheit von der Baden Württembergischen
Landesregierung auf Basis von &lt;a href=&quot;http://www.knoppix.org/&quot;&gt;Knoppix&lt;/a&gt;
unterstützt: Musterlösung Linux&amp;quot; (&lt;a href=&quot;http://lehrerfortbildung-bw.de/netz/muster/linux/&quot;&gt;ML&lt;/a&gt;)
heißt das im Amtsdeutsch. Nach Angaben von Kurt Gramlich,
Koordinator von Skolelinux Deutschland wechselt ML auf Skolelinux:
&amp;quot;Es wäre hier sehr wünschenswert, wenn die Kräfte
gebündelt werden könnten. Noch immer beruht die Verbreitung
von Skolelinux auf einzelnen Menschen, meist Lehrern, die den Mut
haben, die Umstellung zu wagen. Auch Schüler entfalten
vereinzelt genügend Überzeugungspotential, um Klassenräume
auf Skolelinux umzustellen. Was fehlt, ist eine regionale Einheit,
die als Musterregion komplett umsteigt, zum Beispiel so etwas wie
eine sächsische Musterlösung.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Kooperation und Teilhabe sind für
das EU geförderte Projekt &lt;a href=&quot;http://www.selfproject.eu/&quot;&gt;SELF&lt;/a&gt;
(&amp;quot;Science, Education and Learning in Freedom&amp;quot;) wichtig:
SELF strebt nicht weniger an, als das Wikipedia für
Software-Lehrer und -Lernende zu werden: Egal, ob es sich um eine
Lehrerin oder einen Schüler in der Ausbildung zum Bürokaufmann
in Deutschland oder das Informatik-Studium in Asien handelt - alle
Beteiligte sollen mit &amp;quot;SELF&amp;quot; eine zuverlässige Quelle
für neues Wissen, eine Fundgrube fürs Lernen rings um Freie
Software und Offene Standards assoziieren. SELF wird eine Plattform
zur gemeinschaftlichen Entwicklung von Lernmaterialien zur Verfügung
stellen, die von jedermann weltweit genutzt werden kann. In wenigen
Wochen wird die erste Version der Plattform von der SELF Internetseite aus erreichbar sein. Und
natürlich können sich alle Beteiligten sicher sein: Überall
wo &amp;quot;SELF&amp;quot; draufsteht, ist auch &amp;quot;SELF&amp;quot; drinnen -
will sagen: Die Inhalte stehen unter einer Freien Lizenz; keiner
macht sich strafbar, weil er Software kopiert oder seinen Mitmenschen
in anderer Weise hilft.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0in;&quot;&gt;Auch in Punkto Handhabung steht dem
Einsatz Freier Software heute nichts mehr im Wege: Auf Betriebssystem Ebene
konkurrieren &lt;a href=&quot;http://www.edubuntu.org/&quot;&gt;Edubuntu&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.redhat.de/fedora/&quot;&gt;Fedora&lt;/a&gt;,
&lt;a href=&quot;http://www.mandriva.com/de/linux/spring/explore&quot;&gt;Mandriva&lt;/a&gt;,
&lt;a href=&quot;http://www.opensuse.org/&quot;&gt;OpenSuse&lt;/a&gt; und Skolelinux nicht
nur gegeneinander, sondern können durchaus auch mit proprietären
Systemen in Punkto Bedienungsfreundlichkeit mithalten. Das
Handelsblatt kam vor wenigen Wochen zu diesem &amp;quot;Fazit: Angst vor
(GNU)/Linux muss heute keiner mehr haben. Im Gegenteil, gerade ältere
Rechner erwachen zu neuem Leben als Homeoffice oder
Familien-E-Mail-Maschine. Da wird (GNU)/Linux zur ersten &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=204619&amp;amp;_t=ft&amp;amp;_b=1270134&quot;&gt;Wahl&lt;/a&gt;.&amp;quot;
&lt;/p&gt;

																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Sat, 14 Jul 2007 12:50:33 +0200</pubDate>
      		<title>Datenschutz behindert Goldgräber</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/datenschutz_behindert_goldgraeber</link>
      		<description>
									
Was macht ein Experte der Internet-Suche in der Gesundheitstelematik? Richtig! - Er &lt;a href=&quot;http://de.theinquirer.net/2007/07/11/google_und_microsoft_draengen.html&quot;&gt;sucht&lt;/a&gt; Daten! In sofern behindert ein strenger Datenschutz die &lt;a title=&quot;Goldgräber&quot; href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/61654&quot;&gt;Goldgräber&lt;/a&gt;. Ich danke daher Krankenkassen-direkt.de für die Veröffentlichung eines neuen &lt;a href=&quot;http://www.krankenkassen-direkt.de/news/news.pl?val=1184405749&amp;amp;news=189984004&quot;&gt;Artikels&lt;/a&gt; zu diesem Thema. &amp;nbsp;

																			</description>
    	</item>
	    	<item>
      		<pubDate>Tue, 05 Jun 2007 15:44:08 +0200</pubDate>
      		<title>Freie Software für Freie Patienten!</title>
      		<link>http://www.fsfe.org/en/fellows/jj/jj_s_blog/freie_software_fuer_freie_patienten__1</link>
      		<description>
									
&lt;div class=&quot;attribute-caption&quot;&gt;
        

&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Datenschutz vs. Wirtschaftlichkeit im Zeitalter der Telemedizin &lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Politik will natürlich nur des Patienten Allerbestes. Zu Risiken
und Nebenwirkungen fragen Sie bitte die Krankenkasse oder das
Softwareunternehmen Ihres Vertrauens. Oder lesen Sie diesen Artikel!
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Es herrsche „Goldgräberstimmung“ in der Gesundheitstelematik. So jedenfalls wurde ein Siemens-Manager vor zwei Jahren in den &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/61654&quot;&gt;Medien&lt;/a&gt;
zitiert. Ein zentrales Projekt dazu sollte die „elektronische
Gesundheitskarte“ (eGK) sein: Ein zentrales System zur Speicherung von
80 Millionen Patientendaten (Nicht nur Name, Anschrift, Alter und
Geschlecht, sondern auch Diagnosen, Rezepte, Therapien, Röntgenbilder
etc.). Die eGK sollte in diesem Zusammenhang als Zugangsberechtigung
für 21 000 Apotheken, 123 000 niedergelassene Ärzte, 65 000 Zahnärzte
und 2 200 Krankenhäuser dienen. Zwecks Abrechnung sollten außerdem 250
gesetzliche und 50 private Krankenkassen angeschlossen werden. Im
Endeffekt sollte die schöne neue Gesundheitswelt schnell,
unbürokratisch und kostengünstig (Einsparungen von „bis zu &lt;a href=&quot;http://www.presseportal.de/story.htx?nr=924698&amp;amp;ressort=5&quot;&gt;25 Mrd Euro&lt;/a&gt; jährlich“) sein. Soweit die Theorie. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Daß die Nuggets noch immer nicht geschürft werden konnten, liegt auch
an dieser einfachen Erkenntnis: Der Gesamtmarkt in einer staatlich
kontrollierten (Gesundheits-)Wirtschaft kann nicht beliebig wachsen –
also muß viel Licht für die Einen genauso viel Schatten für Andere
hervorrufen. Ärzte, Apotheker und andere Leistungserbringer vermuten
offenbar, daß Patienten und sie selbst am Ende nicht nur im Schatten,
sondern sogar im Regen stehen könnten. Der Deutsche Ärztetag lehnte die
eGK im Mai 2007 gar als &lt;a href=&quot;http://www.presseportal.de/pm/57691/988465/&quot;&gt;„sozialpolitische Atombombe“&lt;/a&gt; ab. 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Bandbreite der Sorgen ist groß – Unter Anderen sind diese Fragen offen:
&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;&lt;li&gt;
Wer entscheidet über die Therapie – Der Ärztin zum Wohle des Patienten
oder die zentrale Infrastruktur zum Wohle der Krankenversicherung? Der
Arzt ist bereits heute gehalten, &lt;a href=&quot;http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0501200&quot;&gt;wirtschaftlich&lt;/a&gt; zu arbeiten. Andererseits verlangt seine &lt;a href=&quot;http://www.aekno.de/htmljava/c/berufsordnung.htm#2&quot;&gt;Berufsordnung&lt;/a&gt;,
er müsse seinen Beruf nach seinem Gewissen, den Geboten der ärztlichen
Ethik und der Menschlichkeit ausüben. Eine Krankenkasse ist zunächst
einmal ein Wirtschaftsunternehmen das nach Profit – pro Versicherten –
strebt. Die Vermutung liegt nahe, daß die jeweilige Kasse in Bezug auf
die Finanzierung weiterer Therapien umso hartleibiger wird, je geringer
der Gewinn des jeweiligen Patienten ausfällt, je ungesünder er lebt, je
mehr Risikosportarten er betreibt und je geringer seine Lebenserwartung
ist..... Bereits heute erhalten Hessische Ärzte eine &lt;a href=&quot;http://www.presseportal.de/pm/57691/990850/&quot;&gt;„Beratungspauschale“&lt;/a&gt;
in Höhe von 20 Euro pro Patient, wenn sie besonders günstige
Medikamente verschreiben. Die Freie Ärzteschaft sieht dadurch den
Tatbestand der Bestechung erfüllt. &lt;br /&gt;
Derlei Eindrücke werden künftig per &lt;a href=&quot;http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0510600&quot;&gt;Gesetz&lt;/a&gt; vermieden: „Gegenstand der &lt;strong&gt;Beurteilung der Wirtschaftlichkeit&lt;/strong&gt;
in den Prüfungen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 2 sind, soweit dafür
Veranlassung besteht, 1. die medizinische Notwendigkeit der Leistungen
(Indikation), 2. [...]“ Aha... der Mitarbeiter der Krankenkasse hat
telepathische Kräfte, mit deren Hilfe er die Güte von Diagnose und
Therapie meiner Ärztin prüfen kann! Die Befürchtung der Ärzte scheint
berechtigt, daß eine zunehmende &lt;a href=&quot;http://www.diekrankheitskarte.de/index.php?/archives/244-Heuschrecken-uebernehmen-das-Gesundheitswesen.html&quot;&gt;Industrialisierung&lt;/a&gt; der Medizin Einzug hält, in der kein Platz für den Humanismus irgendwelcher Berufsordnungen mehr übrig bleibt. &lt;br /&gt;
Mit subtileren Mitteln scheint dies bereits gängige Praxis zu sein. Der Vorstand der Securvita Betriebskrankenkasse Ellis Huber &lt;a href=&quot;http://www.abendblatt.de/daten/2005/03/07/407213.html&quot;&gt;sagt&lt;/a&gt;:
&amp;quot;Wenn ein Versicherter mehr kostet als er einbringt, erscheint auf dem
Bildschirm des zuständigen Sachbearbeiters ein roter Punkt, und man
behandelt ihn etwas weniger freundlich.&amp;quot;&lt;br /&gt;Praktischerweise will die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) ein neues &lt;a href=&quot;http://ftd.de/unternehmen/gesundheitswirtschaft/153064.html?p=2&quot;&gt;gigantisches Rechenzentrum&lt;/a&gt;
gleich selbst betreiben – nicht nur für sich, sondern auch für viele
Andere! Praxisbeispiele zur medizinischen Klassengesellschaft
beschreibt die &lt;a href=&quot;http://ftd.de/unternehmen/gesundheitswirtschaft/:Gesundheitswirtschaft%20Die%20Preisfrage/196179.html&quot;&gt;Financial Times Deutschland.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie kann ein Arzt nachweisen, daß er seine Schweigepflicht gewahrt
hat, falls die Daten seiner Patienten in unbefugte Hände gelangen? Er
lebt von dem &lt;a href=&quot;http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&amp;amp;id=53942&quot;&gt;Vertrauensverhältnis&lt;/a&gt;,
das er zu seinen Patienten pflegt. Sollte da auch nur der leiseste
Zweifel aufkommen, würden ihm wohl die Patienten weglaufen. Insofern
ist er gut beraten, an die Vertraulichkeit aller patientenspezifischen
Daten höchste Maßstäbe zu legen. Darüber hinaus sieht &lt;a href=&quot;http://dejure.org/gesetze/StGB/203.html&quot;&gt;§203 StGB &lt;/a&gt;Freiheitstrafe
von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe bei Verletzung der
Schweigepflicht vor. Wie gläsern Patienten werden können, zeigt ein
Beispiel aus &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23944/1.html&quot;&gt;Großbritannien&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wer haftet, falls aus technischen Gründen kein Zugang zur zentralen
Infrastruktur besteht, keine Daten im Notfall ausgelesen werden oder
keine Daten im Routinebetrieb einer Arztpraxis eingegeben werden
können? Die Ausfallsicherheit muß maximal sein, d.h, auch mit einem
eventuellen Stromausfall wegen Hochwasser oder einer Leitungsstörung in
den Telekommunikationsnetzen klarkommen. In der Konsequenz bedeutet
das, alle Daten mindestens doppelt - und zwar an geographisch
verschiedenen Orten - vorrätig gehalten werden müssten. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wer haftet, falls die Daten nicht aktuell sind und der Patient
falsche Medikamente und Therapien verordnet bekommt? Kann sich ein
Notarzt am Unfallort darauf verlassen, daß die Daten, die er mit Hilfe
der eGK über den Verletzten erhält, tatsächlich aktuell und vollständig
sind? &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wer bezahlt den Krankengymnastinnen, Optikern und Physiotherapeuten
die Zeit, die sie in die eGK stecken sollen? In Österreich ist eine
weniger anspruchsvolle Karte im Einsatz. Hier wird von einer &lt;a href=&quot;http://www.hausaerzteverband.at/news_ecard.htm&quot;&gt;Mehrbelastung&lt;/a&gt; der Ärzte von &lt;a href=&quot;http://www.hausaerzteverband.at/zeitersparnis.htm&quot;&gt;30-60 Minuten&lt;/a&gt; je Praxis und Tag berichtet. Die Mängel haben mittlerweile zu einer &lt;a href=&quot;http://www.hausaerzteverband.at/down/anfrage_schennach.pdf&quot;&gt;parlamentarischen Anfrage&lt;/a&gt; geführt. Ähnliche Erfahrungen machen Mediziner auch in &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/news/Default.aspx?_p=203116&amp;amp;_t=ft&amp;amp;_b=965881&quot;&gt;Spanien&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.careprovider.com/cfh.htm&quot;&gt;Großbritannien&lt;/a&gt;. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;
Ist die Anonymität des Patienten garantiert? &lt;a href=&quot;http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0530303&quot;&gt;§303c (2) SGB V&lt;/a&gt; sagt: &lt;br /&gt;
„Das Pseudonym ist so zu gestalten, dass für alle Leistungsbereiche ein
bundesweit eindeutiger periodenübergreifender Bezug der Abrechnungs-
und Leistungsdaten zu dem Versicherten, der Leistungen in Anspruch
genommen hat, und zu dem Leistungserbringer, der Leistungen erbracht
und verordnet hat, hergestellt werden kann“ &lt;br /&gt;
In der Regel ist es die Aufgabe des Datenschutzbeauftragten der
Krankenkasse, die Verbindung zwischen Pseudonym und Personen
herzustellen. Tatsächlich ist der Aufbau des Pseudonyms aber derart
filigran, daß der Umweg über den Datenschutzbeauftragten garnicht
notwendig ist: Aus Postleitzahl, Geburtsdatum, Geschlecht und dem Tag
der Behandlung bei einem bestimmten Arzt einerseits und den
Abrechnungsdaten dieses Arztes andererseits sollte sich problemlos auf
den Menschen schließen lassen. Die Perspektive scheint – gerade bei
chronisch Kranken - realistisch, daß der Realname der Patientin der
Kasse im gleichen Augenblick bekannt ist, in dem der sie beim Arzt
sitzt.&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis – sogar heute schon - ganz ohne elektronische
Gesundheitskarte: Die Barmer Ersatzkasse in Trier hat nach
Medienberichten im Herbst letzten Jahres &lt;a href=&quot;http://www.volksfreund.de/1109922&quot;&gt;2600 Versicherten&lt;/a&gt;
empfohlen, sich untersuchen zu lassen. Es gäbe Hinweise auf
Herzkrankheit und Diabetes. Das habe die Auswertung von Patientendaten
ergeben. Auf diese Art wollte die Barmer nach Angaben des Trierischen
Volksfreunds die Kosten senken. Wie die Patienten im „360 Grad Winkel“
analysiert werden, zeigt eine &lt;a href=&quot;http://www.panoratio.de/fileadmin/presse/2007/PM-Pharma-Optimizer_bei_AOK.pdf&quot;&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt;
der AOK Berlin und des Softwareentwicklers Panoratio. Ebenfalls 2006
hat die AOK Hessen Mehrwert aus ihren Versichertendaten gezogen: Nach
eigenen Angaben hat die Kasse die Versandapotheke Doc Morris gebeten,
„300 bis 400“ versicherten &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,431857,00.html&quot;&gt;Diabetes Patienten&lt;/a&gt;
entsprechende Medikamente anzubieten. Der Hessische Apothekerverband
spricht von 12.000 bis 13.000 Adressen. Und die AOK widerspricht dem
nicht, sondern argumentiert: &amp;quot;Die Patienten werden ausdrücklich am
Telefon gefragt, ob sie Informationsmaterial haben möchten.“ und:
„Krankheitsbefunde übermitteln wir nicht mehr.&amp;quot; (!!) Das Erstaunliche
daran ist, daß dagegen nicht einmal ein strafrechtliches Verfahren
eingeleitet wurde. &lt;br /&gt;Mit der künftigen elektronischen
Gesundheitskarte sind natürlich deutlich kreativere Marketingaktionen
denkbar: Zum Beispiel könnte einem Ehepaar nahegelegt werden,
angesichts seiner eigenen Gesundheitsdaten besser auf eigene Kinder zu
verzichten. Denn diese würden der Versichertengemeinschaft
voraussichtlich mehr zur Last fallen, als sie später an Beiträgen
leisten könnten. Der Hinweis könnte dann sein: „Das wäre nicht nur für
uns ein nicht mehr versicherbares Risiko, sondern auch für Sie eine
außerordentliche Belastung.“ &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie hoch sind die Investitions- und Betriebskosten? Die Bundesregierung rechnet mit 1,4 Milliarden, Booz Allen Hamilton mit &lt;a href=&quot;http://www.ccc.de/crd/whistleblowerdocs/20060731-Gesundheitstelematik.pdf&quot;&gt;4 bis 15 Milliarden&lt;/a&gt;.
Das wären 50 bis max. 200 Euro pro Bundesbürger. Zum Vergleich: In
Großbritannien rechnet der National Health Service (NHS) mit &lt;a href=&quot;http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/10/25/191a0301.asp?ca&quot;&gt;34 Milliarden Euro&lt;/a&gt; also 680 Euro pro Bürger auf der Insel. McKinsey kommt für die USA auf einen Aufwand von &lt;a href=&quot;http://www.hca.wa.gov/hit/doc/http_www.mckinseyquarterly.com_article_page.aspx_ar=16.pdf&quot;&gt;200 Milliarden US$&lt;/a&gt;,
also fast 700 US$ pro Bürger. Jetzt ist es eine Glaubensfrage: Schaffen
wir in Deutschland das ein so gewaltiges IT-Projekt zu einem Bruchteil
der Kosten, die in anderen Ländern veranschlagt werden?&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;
Wie hoch sind die Investitions- und Betriebskosten? Die Bundesregierung rechnet mit 1,4 Milliarden, Booz Allen Hamilton mit &lt;a href=&quot;http://www.ccc.de/crd/whistleblowerdocs/20060731-Gesundheitstelematik.pdf&quot;&gt;4 bis 15 Milliarden&lt;/a&gt;.
Das wären 50 bis max. 200 Euro pro Bundesbürger. Zum Vergleich: In
Großbritannien rechnet der National Health Service (NHS) mit &lt;a href=&quot;http://www.aerztezeitung.de/docs/2006/10/25/191a0301.asp?ca&quot;&gt;34 Milliarden Euro&lt;/a&gt; also 680 Euro pro Bürger auf der Insel. McKinsey kommt für die USA auf einen Aufwand von &lt;a href=&quot;http://www.hca.wa.gov/hit/doc/http_www.mckinseyquarterly.com_article_page.aspx_ar=16.pdf&quot;&gt;200 Milliarden US$&lt;/a&gt;,
also fast 700 US$ pro Bürger. Jetzt ist es eine Glaubensfrage: Schaffen
wir in Deutschland das ein so gewaltiges IT-Projekt zu einem Bruchteil
der Kosten, die in anderen Ländern veranschlagt werden?
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die Daten wären aber auch für Banken, Lebensversicherer, &lt;a href=&quot;http://www.silicon.de/enid/storage_network/23980&quot;&gt;Arbeitgeber&lt;/a&gt;
und der Werbewirtschaft von größtem Interesse – und es gibt praktische
Beispiele: Bereits vor zehn Jahren wurde aus Island berichtet, wie eine
Gendatenbank mit den Erbanlagen aller Isländer &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2552/1.html&quot;&gt;vermarktet&lt;/a&gt; wurde. So wäre wohl ein einziger Datensatz hunderte, wenn nicht gar &lt;a href=&quot;http://www.identitytheft911.org/alerts/alert.ext?sp=631&quot;&gt;tausende&lt;/a&gt;
Euro wert. Insofern lohnt es, rechtlich und technisch überall an an den
Schutz der Daten zu denken, wo diese auftauchen können. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die entsprechende &lt;a href=&quot;http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0530700&quot;&gt;Bußgeldvorschrift&lt;/a&gt;
sieht für max. 50.000 Euro Strafe für den Fall vor, daß ein Dritter
Zugang zu den Daten des Versicherten verlangt. Allerdings: Tatsächlich
strafbewehrt ist nur der erste Satz von §291a (8). Im zweiten (nicht
strafbewehrten) Satz heißt es: Die Karteninhaber „dürfen nicht
bevorzugt oder benachteiligt werden, weil sie einen Zugriff bewirkt
oder verweigert haben.“
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es scheint, als ob ein Arbeitgeber, eine Bank oder ein
Lebensversicherer niemanden benachteiligen darf, weil er seine Daten
nicht rausrücken will – tut das Unternehmen dies aber doch, zieht das
aber keine juristischen Konsequenzen nach sich.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Übrigens: Unter §307 (2) 2. fällt auch derjenige, der seine Daten
„nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt
oder mitteilt“. Also Vorsicht nach einem etwaigen Umzug! Sonst könnten
womöglich 2500 Euro Strafe fällig werden.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Hinzu kommt die Strafandrohung aus &lt;a href=&quot;http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0530701&quot;&gt;§307a&lt;/a&gt;:
Ein bis drei Jahre Haft oder Geldstrafe sind für Kriminelle vorgesehen,
die sich illegal Zugang zu den Versichertendaten verschaffen und
womöglich schwunghaften Handel damit treiben. Verbrecher dieser Art
werden aber nicht wie Ladendiebe von Staats wegen verfolgt, sondern nur
auf Antrag des Betroffenen, des Bundesdatenschutzbeauftragten oder der
zuständigen Aufsichtsbehörde. Nebenbemerkung: Dadurch könnte es
natürlich sein, daß dem Betroffenen Nachteile durch den Antragsgegner
entstehen. Bleibt zu hoffen, daß ihn diese nicht von seinem Antrag
abbringen.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;

Außerdem wirkt das Strafmaß unverhältnismäßig gering im Verhältnis zu dem möglichen Gewinn: Angenommen ein Datensatz wäre nur &lt;br /&gt;(!
- siehe oben) 1000 Euro wert, würde die gesamte zentrale Infrastruktur
mit 80 Millionen Versicherten Daten im Wert von 80 Milliarden Euro
enthalten. Zum Vergleich: „Gewöhnliche“ Computerkriminelle müssen
künftig mit bis &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/78448&quot;&gt;zu zehn Jahren&lt;/a&gt;
Haft bei besonders schweren Straftaten rechnen. Ist daraus zu
schließen, daß die Bundesregierung den Handel mit 80 Millionen
Patientendaten als weniger schwerwiegend ansieht, als den virtuellen
Einbruch in eine Bank oder die Verwaltung des Bundes? &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das Risiko, daß die zentral gelagerten Daten in die falschen Hände
gelangen, scheint allein schon erheblich angesichts der 200.000
Rechner, die eines Tages rund um die Uhr zugreifen könnten. Von
externen Angriffen von den Fidschi-Inseln oder einem Moskauer Vorort
mal ganz abgesehen. Der Ölkonzern BP konnte sich bereits vor einem Jahr
davon überzeugen, wie attraktiv zentrale IT Systeme für Cyberkriminelle
&lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/1/hi/england/4980190.stm&quot;&gt;sind&lt;/a&gt;. Die Demonstration zur &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/18384&quot;&gt;Kompromittierung&lt;/a&gt;
der elektronischen Signatur zahlreicher Unternehmen war lediglich
peinlich. Es sind vermutlich die gleichen Unternehmen, die vor zwei
Jahren schon erzählten, die eGK sei &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/57336&quot;&gt;sicher&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Das bedeutet: Ein so gigantisches System wird die Entwickler von Viren
und anderem virtuellen Ungeziefer anziehen wie die Lemminge! Die
Schäden, die dabei verursacht werden, können im Einzelfall in die &lt;a href=&quot;http://news.com.com/2100-1001-240112.html&quot;&gt;Milliarden&lt;/a&gt;
gehen. Bis vor zwei Jahren - so scheint es - bestand in Sachen
'Sicherheit vor Zerstörung' sogar noch Aufklärungsbedarf bei den
Entscheidern. Der Sicherheitsberater Thomas Maus &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/security/news/meldung/54673&quot;&gt;berichtete&lt;/a&gt; sogar davon, daß Firewalls für „unnötig“ gehalten wurden.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.gi-ev.de/&quot;&gt;Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)&lt;/a&gt;,
weist darauf hin, daß sich die Gesundheitsdaten mit Daten aus
Genomdatenbanken, der Mautdatenbank, den gespeicherten Verbindungsdaten
der Telefongesellschaften, Bankkonten, Straßenkontrollen, Buchungsdaten
von Flügen verknüpfen ließen: „Damit können Fragen gestellt werden wie:
Wer wohnt in Köln, hat im letzten Jahr mehr als 25.000 € verdient, war
zweimal in den USA, fuhr mehr als 5-mal mit dem Auto nach Aachen,
telefoniert wöchentlich mit München und leidet an Schwerhörigkeit – und
es wird eine Antwort geben.“ Die GI forderte deshalb bereits 2005, die
Daten auf der &lt;a href=&quot;http://www.gi-ev.de/fileadmin/redaktion/Presse/gi-thesen-gesundheitskarte2005.pdf&quot;&gt;Karte&lt;/a&gt; zu speichern. Zusammen mit dem &lt;a href=&quot;http://www.vde.de/&quot;&gt;VDE&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/57336&quot;&gt;verlangte&lt;/a&gt;
der renommierte Denktempel außerdem eine „erweiterte
Sicherheitsanalyse“. Neben der GI verlangt auch der Bayerische
Datenschutzbeauftragte eine breite &lt;a href=&quot;http://www.datenschutz-bayern.de/tbs/tb22/k3.html#3.12&quot;&gt;öffentliche Debatte&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Interessanterweise ist das &lt;a href=&quot;http://www.worldprivacyforum.org/&quot;&gt;World Privacy Forum&lt;/a&gt; in seinem &lt;a href=&quot;http://www.worldprivacyforum.org/pdf/wpf_exsum_medidtheft2006.pdf&quot;&gt;Bericht&lt;/a&gt;
„Medical Identity Theft: The Information Crime That Can Kill You“
allerdings der Auffassung, daß die größte Gefahr für die Patientendaten
darin besteht, von Betrügern gefälscht zu werden. Technische und
juristische Überlegungen, um die zentrale Infrastruktur vor Betrug zu
schützen, sind nicht bekannt. Nur damit da kein Zweifel aufkommt: Das
kann für die Patienten lebensgefährlich werden und für den Arzt
haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Der Datenschutz ist technisch an zwei Stellen gefährdet:
&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;&lt;li&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;
auf der Karte selbst. &lt;br /&gt;In diesem Zusammenhang verweist die Bundesregierung auf &lt;a href=&quot;http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0529101&quot;&gt;§291a (4)&lt;/a&gt;,
wonach ausschließlich medizinisches Personal Zugriff auf die Karte
haben darf; der Zugriff auf die Verordnungsdaten allerdings ist nicht
geregelt – und mit deren Hilfe läßt sich sehr gut auf den
Gesundheitszustand schließen (Wer z.B. Insulin bekommt, ist vermutlich
Diabetiker). Hinzu kommt, daß die Ärzte nach &lt;a href=&quot;http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0510600&quot;&gt;§106 (2)&lt;/a&gt;
verpflichtet sind, die Daten der Karte im Rahmen von
Wirtschaftlichkeitsprüfungen an Nicht-Medizinisches Personal
herauszugeben. Wie Ärzte und Apotheker vor diesem Hintergrund ihrer
Schweigepflicht genüge tun sollen, bleibt schleierhaft.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;
in der zentralen Infrastruktur&lt;br /&gt;
Interessant ist die Behauptung der Bundesregierung in ihrer &lt;a href=&quot;http://www1.daniel-bahr.de/download.php?pid=89&amp;amp;file=1177075021.pdf&quot;&gt;Antwort&lt;/a&gt;
auf eine Kleine Anfrage der FDP Bundestagsfraktion: „Eine netzbasierte
Speicherung der Gesundheitsdaten wird nach den gesetzlichen Regelungen
nur mit Zustimmung der Versicherten und darüber hinaus nur
verschlüsselt erfolgen. Unbefugte Dritte können diese Daten nicht
einsehen. Gesetzlich geregelt ist auch, dass der Zugriff auf
Gesundheitsdaten mit Ausnahme der Notfalldaten nur erfolgen kann, wenn
der Versicherte diesen durch technische Maßnahmen (z. B. persönliche
Identifikationsnummer (PIN)) autorisiert hat. Diese und weitere
Schutzmechanismen der Telematikinfrastruktur gewährleisten die
Sicherheit der Daten.“&lt;br /&gt;Offenbar kennt die Bundesregierung weder ihre eigenen Gesetze – dort steht nämlich, daß die &lt;a href=&quot;http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0529100&quot;&gt;Stammdaten&lt;/a&gt; und das eRezept &lt;a href=&quot;http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/05/index.php?norm_ID=0529101&quot;&gt;Pflichtanwendungen&lt;/a&gt; seien. Die Gesundheitsministerin selbst &lt;a href=&quot;http://www.die-gesundheitskarte.de/fragen_und_antworten/technik/details/grenzen_datenspeicherung.html&quot;&gt;bestätigt&lt;/a&gt;,
daß über den Speicherort noch nicht abschließend entschieden ist und
sowohl die zentrale wie die dezentrale Speicherung erprobt werden.
Fraglich ist auch, wie das Rezept abgerechnet werden soll, wenn der
Patient einer zentralen Speicherung zustimmen muß. Die bundeseigene
Gematik stellte im Januar 2007 klar, daß das eRezept &lt;a href=&quot;http://www.gematik.de/upload/gematik_QoP_eGK_Spezifikation_Teil2_V1_1_19_Kommentare_5a_1221.pdf&quot;&gt;nicht verschlüsselt&lt;/a&gt;
wird (S. 22) und befindet sich somit im Widerspruch zu den Aussagen des
Gesundheitsministeriums. Die Bundesregierung scheint sich auch im
Unklaren darüber zu sein, daß eine PIN nicht dazu dient, Kriminelle am
Einbruch zu hindern. Eine PIN dient dazu, sich gegenüber dem System als
berechtigt auszuweisen. Das wäre etwa so, als wollte die Bundesbank
ihre &lt;a href=&quot;http://www.bundesbank.de/presse/presse_aktuell_goldreserven.php&quot;&gt;Goldreserven&lt;/a&gt;
mit einem Vorhängeschloß sichern. Es bleibt die Hoffnung, daß die
Bundesregierung keine Antwort geben wollte. Sollte sie tatsächlich der
Meinung sein, daß diese Antwort korrekt ist, muß einem das heute schon
den Angstschweiss auf die Stirn treiben. Gänzlich unbekannt scheint der
Bundesregierung auch zu sein, daß sehr häufig „Befugte“ – also
Angestellte der Institution - lange Finger machen.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;
&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;

&lt;p&gt;
Es ist allerdings noch nicht einmal kriminelle Energie notwendig – Nachlässigkeit reicht völlig: Mal gelangen &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/83767&quot;&gt;Einsatzprotokolle&lt;/a&gt; der Polizei Südhessen ins Netz, mal die kompletten Einwohnermeldedaten von &lt;a href=&quot;http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1167467740937&amp;amp;pagename=JPost/JPArticle/ShowFull&quot;&gt;Israel&lt;/a&gt;. Und wohlgemerkt: Einmal im Netz, immer im Netz! Südhessens Polizei machte dafür einen &lt;a href=&quot;http://www.presseportal.de/polizeipresse/p_story.htx?nr=928820&amp;amp;firmaid=4969&quot;&gt;„Bedienfehler“&lt;/a&gt;
verantwortlich. Da den Beschäftigten im Deutschen Gesundheitswesen
glücklicherweise keine Bedienfehler unterlaufen, muß der Gesetzgeber
sie auch erst garnicht berücksichtigen!
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seit Monaten hagelt es wegen der zahllosen Mängel ohne Ende Kritik
von Seiten der Ärzte, Apotheker und ihrer Organisationen. Zuletzt mit
der erwähnten Ablehnung beim Ärztetag. Trotzdem ist die Bundesregierung
überzeugt, daß sich für die Patienten [...] mit der elektronischen
Gesundheitskarte Vorteile ergeben, „insbesondere aufgrund einer
besseren und gezielteren Behandlung, weil dem Arzt zusätzliche, u. U.
lebensrettende Informationen zur Verfügung stehen.“ Offenbar leidet die
Bundesregierung an Realitätsverlust...
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun werden derzeit die Feldtests in Sachsen und Schleswig Holstein
durchgeführt. Allerdings verfügen die dort eingesetzten Karten über &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/80272&quot;&gt;keinerlei Zusatzfunktionen&lt;/a&gt;
gegenüber den heute gebräuchlichen Versichertenkarten. Sinn und Zweck
der Tests scheint somit mehr als fraglich. Trotz dieser Funktionsarmut
berichten die Krankenkassen am 15.5.2007 von Problemen mit „Software“
und „Material“. Die bisherigen Ergebnisse seien aber &lt;a href=&quot;http://www.presseportal.de/pm/63905/986694/verband_der_angestellten_krankenkassen_e_v&quot;&gt;„zufriedenstellend“&lt;/a&gt; - keine vor Euphorie schäumende Pressmitteilung eines Lobbyverbands! Weniger erstaunlich lesen sich die Ergebnisse, die &lt;a href=&quot;http://www.diekrankheitskarte.de/index.php?/archives/289-Ist-der-Ruf-erst-ruiniert.html&quot;&gt;die Ärzte selbst&lt;/a&gt; aus den Testregionen zusammengetragen haben: 
&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;„&lt;strong&gt;Enormer Zeitverlust durch Wartezeiten beim Einlesen der
Karten, bei Sicherheitsüberprüfungen und beim Rezeptschreiben, durch
Rückfragen bei Kassen und Serviceprovidern. &lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt; &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Signifikante Störungen des Praxisablaufes durch nicht lesbare
Karten, fehlerhaft gemeldete Versicherten- und Versicherungsdaten on-
und offline, vermeintlichen Verlust des Versicherungsschutzes.&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Medizinische Risiken durch Namensverwechslungen, nichtssagende Textbausteine und unsinnige Therapieempfehlungen.&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Nie wieder Hausbesuche.“&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;
Insgesamt vernichtend wirken die praktischen Erfahrungen mit der Gesundheitstelematik, die auf einem &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/89749&quot;&gt;Kongreß&lt;/a&gt; Ende Mai vorgetragen wurden. Bertram Häußler, Direktor des Berliner &lt;a href=&quot;http://www.iges.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung&lt;/a&gt; (IGES), sieht den Nutzen überwiegend auf der Seite der Gesetzlichen Krankenversicherung &lt;a href=&quot;http://www.iges.de/e1154/e4356/e5263/e5264/e5622/infoboxContent5628/Vortrag_Hussler_ger.pdf&quot;&gt;(GKV)&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Jedenfalls ist die Goldgräberei in der digitalen Wirtschaft längst
nicht mehr so einfach, wie das im „Wilden Westen“ des 19. Jahrhunderts
war – aber andererseits sind auch die Methoden deutlich weniger
blutrünstig. Allerdings müssen alle Goldberauschte des
Informationszeitalters mit Wolfgang Schäuble rechnen – dessen &lt;a href=&quot;http://www.bundesrat.de/cln_051/sid_CE7360E446DAF6D909D54C92D90EF847/SharedDocs/Drucksachen/2007/0201-300/275-07,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/275-07.pdf&quot;&gt;Vorratsdatenspeicherung&lt;/a&gt; soll Anfang 2008 in Kraft treten, und auch der &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/90535&quot;&gt;Bundestrojaner&lt;/a&gt;
will partout nicht aus der öffentlichen Debatte verschwinden – im
Gegenteil: Seit langem ist die eGK als Werkzeug zur Terrorbekämpfung &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/58003&quot;&gt;vorgesehen&lt;/a&gt;.
Muß künftig also jeder Käufer von Deutscher Infrastruktur-Software
damit rechnen, daß die Mitarbeiter von Herrn Schäuble bei der Arbeit zu
schauen? Ist die &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/90541&quot;&gt;Duckmäuserei&lt;/a&gt; in der Gesellschaft ein (legitimer) Preis für den wirtschaftlichen Erfolg in der schönen neuen Welt? 
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Wie aber geht’s jetzt weiter? Die Telematik hält überall Einzug –
sowohl bei Banken, der Navigation oder der menschlichen Kommunikation.
Die Gesundheitswirtschaft wird sich dem auf Dauer kaum entziehen
können. Um aber überhaupt einen Ansatz zur Lösung der verfahrenen
Situation zu finden, scheint Transparenz oberstes Gebot der Stunde.
Ansonsten wird sich das massiv geschädigte Vertrauen der
Leistungserbringer wohl kaum wieder gewinnen lassen. Das bedeutet:
Sämtliche Dokumente, Pläne, Forschungsergebnisse usw. müssen unter
einer &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Inhalte&quot;&gt;Freien Lizenz&lt;/a&gt;
möglichst zentral veröffentlicht werden. Bei allen Beteiligten sollte
aus datenschutz- wie sicherheitstechnischen, gesellschaftspolitischen
und wirtschaftlichen Gründen nur noch &lt;a href=&quot;http://www.germany.fsfeurope.org/documents/freesoftware.de.html&quot;&gt;Freie Software&lt;/a&gt;
eingesetzt werden. Der Staat kann hier mit gutem Beispiel vorangehen,
in dem er die mit Steuergeld geförderten Forschungseinrichtungen
verpflichtet, generell nur noch Freie Software zu veröffentlichen. Auf
diese Weise könnten in vielen kleinen Zellen unterschiedliche
Erfahrungen mit verschiedenen Lösungsansätzen gewonnen werden. Die
Freien (Software-)lizenzen ermöglichen es, daß diese Lösungen von
einander lernen und dann nach ausreichender Prüfung zu einem großen
Ökosystem zusammen wachsen. Die Gefahr eines monolithischen nicht
lebensfähigen Kolosses auf tönernen Füßen wäre dadurch geringer. Und
alle Beteiligte wären mit deutlich größerer Überzeugung dabei, weil sie
wissen, was passiert – oder wenigstens einen sachverständigen Dritten
um Bewertung bitten &lt;strong&gt;dürfen&lt;/strong&gt;.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
In Anlehnung an ein &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Those_who_would_give_up_Essential_Liberty&quot;&gt;Zitat&lt;/a&gt;, das (fälschlicherweise?) &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Franklin&quot;&gt;Benjamin Franklin&lt;/a&gt;
zugeschrieben wird, möchte ich sagen: Diejenigen, die essientielle
Freiheiten für ein wenig Effizienz aufgeben wollen, verdienen weder
Freiheit noch Effizienz! &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;
Ich danke &lt;a href=&quot;http://events.ccc.de/congress/2005/fahrplan/speakers/470.de.html&quot;&gt;Herrn Thomas Maus&lt;/a&gt; für sein &lt;a href=&quot;http://menschen.wuer.de/doku.php&quot;&gt;jahrelanges Engagement&lt;/a&gt; zu diesem Thema. Seine &lt;a href=&quot;http://wiki.uugrn.org/wiki/Elektronische_Gesundheitskarte&quot;&gt;Vorarbeit&lt;/a&gt; hat mir wichtige Hilfe beim Schreiben dieses Textes geleistet. Ich danke auch Herrn &lt;a href=&quot;http://www.drproll.de/&quot;&gt;Dr. Ewald Proll&lt;/a&gt; für seine Begleitung aus ärztlicher Sicht.
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;

Ich möchte mit diesem Artikel zu einer dringend notwendigen öffentlichen Debatte beitragen. Wer sich daran beteiligen möchte, kann
sich den 'Knopf' auf seine Internetseite legen und mit
diesem Artikel verlinken. Für seine Gestaltung danke ich Alexander
Finkenberger. &lt;/p&gt;
    &lt;/div&gt;

    
                    			
    			                
									

                                	


    

        &lt;h2&gt;&lt;img vspace=&quot;0&quot; hspace=&quot;0&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;bottom&quot; src=&quot;http://www.fsfe.org/var/fsfe/storage/images/fellows/jj/jj_s_blog/freie_software_fuer_freie_patienten/202809-1-eng-GB/freie_software_fuer_freie_patienten.png&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;

																			</description>
    	</item>
		</channel>
</rss>